Wehrhahn Verlag

START|ÜBER UNS|A-Z|KONTAKT|IMPRESSUM|VERTRIEB|AGB|PROGRAMM|NEWSLETTERBESTELLEN

DEMNÄCHST ERSCHEINT




Blänkner, Reinhard / de Bruyn, Wolfgang (Hg.)
Salons und Musenhöfe
 


Braun, Michael / Dittmer, Kathrin / Rector, Martin (Hg.)
Gegenstrophe
 


Saure, Felix
Karl Friedrich Schinkel
 


Spiegelblatt, Alexander
Schatten klopfen ans Fenster
 


von Dalberg, Carl
Betrachtungen über das Universum
 

 

IN VORBEREITUNG



Oels, David / Porombka, Stephan / Schütz, Erhard (Hg.)
Non Fiktion
Arsenal der anderen Gattungen - Sachbücher für Kinder und Jugendliche
 

Öztanil, Guido Erol
»Stumme Lichtzeichen«
Arno Schmidt und das Kino
 

Tieck, Ludwig
Der Jahrmarkt
Novelle
 

von Ungern-Sternberg, Alexander
Die Zerrissenen
Roman
 


Rüppel, Michael

Gustav Friedrich Wilhelm Großmann (1743–1796)

Eine Epoche deutscher Theater- und Kulturgeschichte


2010, 672 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978–3–86525–120–6
Preis: 39,80 €

bestellen
  Gustav Friedrich Wilhelm Großmann (1743–1796)

 

Gustav Friedrich Wilhelm Großmann, geboren 1743 in Berlin, war einer der bekanntesten Theaterleute seiner Zeit. Erst spät und auf Umwegen zur Bühne gelangt, brachte er es bald zum Leiter des Bonner Hoftheaters, das darüberhinaus in Mainz und Frankfurt am Main auftrat. Auch als Autor machte sich Großmann einen Namen, nicht zuletzt durch das Lustspiel »Nicht mehr als sechs Schüsseln«, das den Adelsdünkel lächerlich machte. Er bemühte sich zeitlebens um eine Verbesserung des Theaterwesens, um Hebung des künstlerischen Niveaus, um größeres Ansehen der Schauspielerinnen und Schauspieler, um ihre soziale Absicherung.
Streitigkeiten ging Großmann selten aus dem Wege, er durchlebte die Höhen und Tiefen eines wechselvollen Theaterlebens. Nach der Trennung von Frankfurt und einem gescheiterten Neubeginn in Köln, übernahm er das hannoversche Schloßtheater, spielte daneben auch in Kassel und Bremen. Nach einem Konflikt mit der Obrigkeit, die ihn mit einem zeitweiligen Auftrittsverbot in Hannover bestrafte, starb er dort 1796. In der vorliegenden Biographie, der eine umfangreiche Analyse der Quellen, vor allem des Leipziger Briefnachlasses vorausging, wird erstmals das Leben Großmanns umfassend dokumentiert: die beruflichen und wirtschaftlichen Wechselfälle, familiäre Probleme, Freundschaften und Feindschaften, die Fürstenwillkür wie die Auswirkungen der Französischen Revolution. Ausführlich wird über das Repertoire, die meistgespielten Stücke und die Reaktion des Publikums berichtet.
Es entsteht ein plastisches Bild des damaligen Theaterwesens, das mit seinen Konkurrenzverhältnissen, mit den Abhängigkeiten wirtschaftlicher und politischer Natur bereits erstaunlich moderne Züge trägt. Die Publikation schließt eine Forschungslücke zwischen der Zeit der Wanderbühnen und der endgültigen Etablierung des stehenden Theaters.

 
 
[zurück]




    DIE SEITE ZUM BUCH (c) Gestaltung und Programmierung: marieundflorian (2008)