Wehrhahn Verlag

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Blänkner, Reinhard / de Bruyn, Wolfgang (Hg.)
Salons und Musenhöfe
 


Braun, Michael / Dittmer, Kathrin / Rector, Martin (Hg.)
Gegenstrophe
 


Saure, Felix
Karl Friedrich Schinkel
 


Spiegelblatt, Alexander
Schatten klopfen ans Fenster
 


von Dalberg, Carl
Betrachtungen über das Universum
 

 

IN VORBEREITUNG



Oels, David / Porombka, Stephan / Schütz, Erhard (Hg.)
Non Fiktion
Arsenal der anderen Gattungen - Sachbücher für Kinder und Jugendliche
 

Öztanil, Guido Erol
»Stumme Lichtzeichen«
Arno Schmidt und das Kino
 

Tieck, Ludwig
Der Jahrmarkt
Novelle
 

von Ungern-Sternberg, Alexander
Die Zerrissenen
Roman
 


Leuschner, Ulrike

Johann Heinrich Merck

Meteore 2
2010, mit Abb., 160 Seiten, Broschur
ISBN 978–3–86525–172–5
Preis: 16,80 €

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  Johann Heinrich Merck

 

Johann Heinrich Merck (1741–1791 ) war ein Repräsentant der Spätaufklärung, jener Epoche am Ausgang des 18. Jahrhunderts, da Gefühl und Ratio eine brisante Mischung eingingen. Anfang der 1770er Jahre war sein Haus der Mittelpunkt der ›Darmstädter Empfindsamen‹. Die Verbindungen Mercks, der als einer der ersten in Deutschland den Begriff ›intellektuell‹ benutzte, reichten weit über die kleine hessische Landgrafschaft hinaus, an deren Hof er seinem Brotberuf nachging; er korrespondierte mit Literaten, Künstlern und Gelehrten in halb Europa. Begabt mit einem scharfen Verstand, kommentierte er seine Zeit engagiert und kritisch. Die Zeitgenossen bewunderten seine stilistisch brillante Prosa und seinen unbestechlichen Witz. Doch seine Skepsis gegenüber der Wirksamkeit von Vernunft und Aufklärung machte ihn sprunghaft. In der Dichtung wechselte er häufig die Gattungen, dilettierte in den Naturwissenschaften, versuchte sich als Verleger und Fabrikant. Als der Verwaltungsbeamte des Alten Reichs sich 1791 in Paris in den Jakobinerclub aufnehmen ließ, wurde seine Position am Darmstädter Hof unhaltbar. Merck wählte den Freitod.

Ulrike Leuschner zeichnet Mercks Lebensweg aufgrund des ausgedehnten Briefwechsels und aktueller Forschungsergebnisse zu seinem Werk nach.

»Ein Mensch wie Merck wird gar nicht mehr geboren, und wenn er geboren würde, so würde die Welt ihn anders ziehen«, würdigt Goethe die außergewöhnliche Persönlichkeit des Jugendfreundes im Gespräch mit Eckermann.

 
 
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