Wehrhahn Verlag

Suche nach Autor, Titel oder ISBN:
Volltextsuche:
 
  AGB|WIDERRUFSBELEHRUNG|DATENSCHUTZ|LIEFERZEIT & VERSAND|
 
            IMPRESSUM|KONTAKT|
 
  START|ÜBER UNS|VERTRIEB|PROGRAMM|A-Z|NEWSLETTER|WARENKORB|

DEMNÄCHST ERSCHEINT




Berg, Sigrun Høgetveit / Bergesen, Rognald Heiseldal / Kristiansen, Roald E. (Eds.)
The Protracted Reformation in Northern Norway
 


Gamper, Michael | Geulen, Eva | Grave, Johannes | Langenohl, Andreas | Simon, Ralf und Zubarik, Sabine (Hg.)
Zeit der Form – Formen der Zeit
 


Kästner, Abraham Gotthelf
Lehrgedichte
 


Mittner, Lilli
Möglichkeitsräume
 


Strohmann, Nicole K./ Tumat, Antje (Hg.)
Bühnenrollen und Identitätskonzepte
 

 

IN VORBEREITUNG



Eschenburg, Johann Joachim
Ueber W. Shakespeare

 

Possin, Johann Samuel Carl
Zelter, Carl Friedrich
Bis dahin lebe wohl
Briefwechsel Johann Samuel Carl Possin und Carl Friedrich Zelter
 

Selk, Veith
Das Regieren der Angst
Eine politische Ideengeschichte
 

Sterndale Bennett, William
Von fremden Ländern und Menschen
Reisetagebücher
 

Tieck, Ludwig
Der Jahrmarkt
Novelle
 

Ungern-Sternberg, Alexander von
Die Zerrissenen
Roman
 


Dahlke, Birgit

Wolfgang Hilbig

Meteore 8
2011, 140 Seiten, 12 Abb., Broschur
ISBN 978–3–86525–238–8
Preis: 14,80 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
Lieferzeit & Versand

In den Warenkorb 
  Wolfgang Hilbig

 

Wolfgang Hilbig (1941–2007) ging als einer der wenigen Büchner-Preisträger mit proletarischer Herkunft in die deutsche Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Als vaterlos aufgewachsenes Kriegskind begann er am Küchentisch eines Hauses zu schreiben, in dem es so gut wie keine Bücher gab. Die Texte des Arbeiterdichters aus dem sächsisch-thüringischen Bergbaustädtchen Meuselwitz wurden in der DDR lange nicht gedruckt, erst über den Umweg des späten Debüts im Westen wurde der Heizer 1979 auch im Osten zum Schriftsteller.

Birgit Dahlke fragt nach den widersprüchlichen Erfahrungen, welche die Gedichte, Erzählungen und Romane Hilbigs grundieren: als Dunkelheit, aber auch als unverhohlene Lust an der Schwärze und Verdüsterung. Wie kam es, dass für Hilbig die inneren Widerstände gegen das Schreiben in dem Maße wuchsen, wie die äußeren schwanden?

Wir saßen, ich meine es unverklärt, auf der Schwelle zwischen dem harten Wahnsinn des Zerfalls, der sich noch immer ›Aufbau des Sozialismus‹ nannte und dem weichen Wahnsinn der absoluten Imagination, und ich sah in Wolfgang Hilbig den Mann, in dem sich beides zu einem Strudel von höchster literarischer Anziehungskraft vereinigte.

Andreas Koziol, 2009

 
Pressestimmen

Aus aktuellem Anlass: Aufgrund der unklaren Rechtslage werden wir im Moment keine Rezensionsauszüge mehr auf unserer Internetseite veröffentlichen. Wir bedauern dies sehr. Die Hintergründe zum »Rezensionsstreit« können Sie hier nachlesen:

http://www.boersenverein.de/de/portal/index.html?meldung_id=694032

 
 
[zurück]




(c) Gestaltung und Programmierung: marieundflorian (2008)