Wehrhahn Verlag

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DEMNÄCHST ERSCHEINT




Bischof, Kristin / Pizzingrilli, Massimo (Hg.)
Limen
 


Li, Wenchao (Hg.)
Leibniz und die Aufklärungskultur(en)
 


Mansky, Matthias
Cornelius von Ayrenhoff
 


Oelze, Patrick / Schlögl, Rudolf (Hg.)
Schrift und Druck
 


Schmiedel, Janina
»Sowohl im Leben wie in der Schriftwelt«
 

 

IN VORBEREITUNG




Mendelssohn-Studien Band 18

 

Anonym
Der Augarten bey Wien (1795)
Eine erotische Erzählung
 

Birgfeld, Johannes (Hg.)
Michael Kleeberg im Gespräch

 

Braun, Michael / Dittmer, Kathrin / Rector, Martin (Hg.)
Gegenstrophe
Blätter zur Lyrik 5
 

Conter, Claude D. / Schuhbeck, Birgit (Hg.)
»Habe das Theater immer geliebt – wie fast alle geistigen Deutschen«
Klaus Mann und das Theater
 

Eschenburg, Johann Joachim
Ueber W. Shakespeare

 

Gaupseth, Silje / Federhofer, Marie-Theres / Aspaas, Per Pippin (Ed.
Travels in the North

 

Goldenbaum, Ursula / Košenina, Alexander
Berliner Aufklärung 5
Kulturwissenschaftliche Studien
 

Kaminski, Nicola / Kozlowski, Benjamin / Ontrup, Tim / Ramtke, Nora / Wagner, Jennifer (Hg.)
Original-Plagiat
Oder: Peter Marteaus Unpartheyisches Bedenken über den unbefugten Nachdruck von 1742

Quellenkritische Edition in zwei Bänden
 

Kestner, Johann Christian
Schröcker, Alfred (Hg.)
»Reise auf den Harz«
Tagebuch 24. Dezember 1763 bis 3. Januar 1764
 

Klein, Christian (Hg.)
Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen
Thema: Biographie
 

Li, Wenchao (Hg.)
Der gute Mensch
Hefte der Leibniz Stiftungsprofessur, Band 21
 

Luckscheiter, Stefan
Seele und Fürst bei Leibniz.
Die ethischen und politischen Implikationen von Leibniz' Metaphysik der Substanz und des Körpers.
 

Mertens, Marina
Anthropoetik und Anthropoiesis
Zur Eigenleistung von Darstellungsformen anthropologischen Wissens bei Friedrich Schiller
 

Ruf, Oliver (Hg.)
Goethe und die Schweiz

 

Schößler, Franziska
Prekär, interkulturell, intermedial: Drama und Theater nach 1989

 

Schütz, Laura
»Dort ist nichts, aber es strotzt vor lauter Zeichen von uns«
Desertion und Montage.Fiktionale Transformationen politischer Märtyrerikonen von Benno Ohnesorg bis zu den ›Toten von Stammheim‹
 

Schwarz, Hans-Joachim / Schwarz, Renate
Moses Mendelssohn und die Krankheit der Gelehrten
Psychologisch-biographische Studie
 

Stoessel, Paulhans
Desertion und Montage
Eine vergleichende Studie zu Desertions-Erzählungen von Heinar Kipphardt, Alfred Andersch, Heinrich Böll und Hans Magnus Enzensberger
 

Taurinius, Taurinius
Schreiber, Reinhard (Hg.)
Lebensgeschichte und Beschreibung der Reisen durch Asien, Afrika und Amerika des Zacharias Taurinius, eines gebornen Aegyptiers

 

Tieck, Ludwig
Der Jahrmarkt
Novelle
 

Tschui, Susanna
»Der Stadt zur Zierde, dem Publico zur Freude«
Theater in Bern im 18. und 19. Jahrhundert
 

von Ungern-Sternberg, Alexander
Die Zerrissenen
Roman
 


Hlobil, Tomáš

Geschmacksbildung im Nationalinteresse

Die Anfänge der Prager Universitätsästhetik im mitteleuropäischen Kulturraum 1763–1805

Bochumer Quellen und Forschungen zum 18. Jahrhundert, Band 2
2012, 462 Seiten, Broschur
ISBN 978–3–86525–247–0
Preis: 29,50 €

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  Geschmacksbildung im Nationalinteresse

 

Das Buch bietet die erste Monographie über die Anfänge der Prager Universitätsästhetik. Es bringt drei Zugänge zur Entfaltung. Es untersucht 1.) die Prager Ästhetik-Vorlesungen von Carl Heinrich Seibt (1735–1806) und August Gottlieb Meißner (1753–1807) als Bestandteil der Geschichte der europäischen Ästhetik im 18. Jahrhundert, insbesondere der deutschen; 2.) die Entstehung des Prager Lehrstuhls für schöne Wissenschaften (Ästhetik) als einer der neuen Katheder an den Universitäten in der österreichischen Monarchie, die im Rahmen der aufklärerischen Reformen des Wiener Hofs errichtet wurden; und 3.) den Stellenwert der Prager Universitätsästhetik in der böhmischen Kulturtradition, die hier möglichst breit zu fassen ist, also nicht nur sprachlich auf das Tschechische begrenzt. Die Ästhetik, aufgefasst als eine Disziplin zur Kultivierung des künstlerischen, vor allem literarischen Geschmacks sowie Mittel zur Beruhigung der seelischen Leidenschaften und folglich Festigung der Moral, wurde im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in der österreichischen Monarchie zu einem wichtigen Bestandteil der vom Hof realisierten Nationalerziehung. Unter Joseph II. wurde sie sogar Pflichtfach für alle Studenten der philosophischen Fakultäten. Trotz ihrer Nobilitierung blieb der Beitrag der Ästhetik für das Nationalinteresse vor allem aus der Sicht von utilitaristischen Pragmatikern sowie konservativen Kreisen nicht unumstritten.

Tomáš Hlobil, Prof. Dr.,geb. 1965, Professor am Lehrstuhl für Ästhetik der Karlsuniversität in Prag und am Lehrstuhl für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Palacký-Universität in Olomouc. Publikationen u.a.: »Jazyk, poezie a teorie nápodoby. Příspěvek k dějinám britské a německé estetiky 18. století« (2001) (Sprache, Poesie und Nachahmungstheorie. Ein Beitrag zur Geschichte der britischen und deutschen Ästhetik des 18. Jahrhunderts). »František Palacký: An Historical Survey of the Science of Beauty and the Literature on the Subject« (2002) (Hg.) Hg. der Zeitschrift »Estetika. The Central European Journal of Aesthetics«. Forschungsschwerpunkte: Europäische Ästhetik des 18. Jahrhunderts, Antikerezeption seit dem 17. Jahrhundert, Geschichte der Ästhetik in Böhmen im 18. und 19. Jahrhundert, Theorie und Geschichte der Historiographie der Ästhetik.

 
Pressestimmen

»Hlobil [stößt] in ein unerschlossenes und fragmentarisches Forschungsfeld vor, das er durch strukturierte Organisation des Materials und Vorschläge zur Identifikation anonymer Briefe anschaulich aufbereitet. Mit seiner Monographie leistet er damit nicht nur einen empirischen Beitrag zur Rolle der Ästhetik im Universitätsbetrieb in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, sondern zeigt auch ihre machtpolitischen Implikationen auf. Hlobil arbeitet außerdem ein wichtiges Desiderat der Meißner-Forschung auf, die sich bislang nahezu ausschließlich mit seinem literarischen Werk befasste, dessen – seinerzeit kaum zu überbietende – Popularität sich allerdings nicht weit über seinen Tod hinaus erhalten konnte.«

(Sarah Seidel, Zeitschrift für Germanistik, XXIII – 2/2013)

 
 
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