Wissenswelten

Hrsg. von Robert Charlier

Wissenswelten

Historische Lexikografie und Europäische Aufklärung

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Im Titel von Diderot/D’Alemberts Jahrhundertwerk Encyclopédie, ou Dictionnaire raisonné kündet die Idee eines universalen ›Wörterbuchs‹ von einer Zäsur in der Geschichte des Wissens. Der Beginn des 18. Jahrhunderts brachte eine Fülle von fremden Waren, modernen Erfindungen und neuen Begriffen in Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. Neben diesem tiefgreifenden Wandel der abendländischen Wissensordnung würdigt der Sammelband exemplarisch die außereuropäische Perspektive. Mit Beiträgen zu Johann Heinrich Zedler, Johann Georg Krünitz und Johann Heinrich Lambert, zu den Wurzeln der modernen Sprachlexikografie in der europäischen Aufklärung sowie zur Zukunft des Weltwissens auf dem Weg von der ›Enzyklopädie‹ zu ›Wikipedia‹.

Aus dem Inhalt:

Robert Charlier: Von der Encyclopédie zu Wikipedia. Zur epistemischen Erfolgsgeschichte der europäischen Aufklärung

Steffen Siegel: Zur Signifikanz der Bildmedien in Zedlers Universal Lexicon

Hagen Reinstein: Die Oeconomische Encyclopädie von J. G. Krünitz

Ernst Müller: J. H. Lamberts enzyklopädische Semiotik

Iwo Amelung: Zwischen ›Geschäft‹ und ›Aufklärung‹. Neue Enzyklopädien im China des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Desmond Durkin-Meisterernst: Aufklärung, Zivilisation und Sprache

Peter Schmitt: Das Wörterbuch im Dienst der Propaganda

Richard Sperl: »Marx-Engels-Wörterbuch.« Zum Entwurf einer ›politischen‹ Klassikerlexikografie an der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

»Die acht Beiträge sind allesamt äußerst lesenswert!«

fachbuchjournal, Ausgabe 3, Juli 2011
  • ISBN: 978-3-86525-221-0
  • 180 Seiten
  • Broschur
  • Am 23.06.2010 erschienen
  • Deutsch