Ästhetische Eigenzeiten

Das temporale Imaginäre

Ines Detmers / Michael Ostheimer

Das temporale Imaginäre

Zum Chronotopos als Paradigma literaturästhetischer Eigenzeiten

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Die Studie nähert sich unter dem Begriff des temporalen Imaginären dem Denkmodell »Ästhetische Eigenzeiten« mit Blick auf dessen kreative Ermöglichungs- und Modellierungsprozesse. Michail Bachtins Chronotopos fungiert dabei als maßgebliches ästhetisches ›Medium‹. Mit der Auffächerung des Chronotopos in unterschiedliche Zeitmodi zeigt sich, in welch komplexer Weise der Raum als ›temporale Modelliermasse‹ zur Emergenz neuer Zeitformen beiträgt. Als Anschauungstexte werden mit Saša Staniši?s Nachwende-Roman Vor dem Fest (2014) und Virginia Woolfs Between the Acts (1941) zwei Ein-Tag-Romane herangezogen.

INES DETMERS Dr., Forschungs- und Publikationsassistenz (Aleida Assmann) am Exzellenzkolleg der Universität Konstanz (2011–2015); Vertretung der Professur Englische Literaturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau (Oktober 2015 bis März 2016). Forschungsschwerpunkte: Gattungs- und Gendertheorie; Intertextualität und Erinnerung; Narratologie der Zeit; britische Gegenwartslyrik von Frauen; anglophone Don Quijote-Rezeption; moderner englischsprachiger Roman.

MICHAEL OSTHEIMER PD Dr., seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft der TU Chemnitz (ab 2013 mit dem DFG-Projekt »Chronotopographie der DDR-Literatur« im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1688 »Ästhetische Eigenzeiten«). Forschungsschwerpunkte: Literaturtheorie; Narratologie des Raums und der Zeit; DDR-Literatur; Antike-Rezeption; China-Rezeption; Gegenwartsliteratur.

  • ISBN: 978-3-86525-542-6
  • 96 Seiten
  • Broschur. Ästhetische Eigenzeiten Kleine Reihe 4
  • Am 26.02.2016 erschienen
  • Deutsch
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