Hrsg. von Andreas Bähr

Grenzen der Aufklärung

Körperkonstruktionen und die Tötung des Körpers im Übergang zur Moderne

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Aufklärung, als Emanzipation rationaler Vernunft und moralischer Subjektivität, proklamierte immer auch eine Befreiung des Körpers. Das Buch analysiert diese Selbstbeschreibung der Aufklärung von der Grenze her. Die geschichts- und literaturwissenschaftlichen Beiträge fragen danach, wo in der Aufklärung die Grenze des körperlichen Lebens gesetzt und wie diese Grenze überschritten werden konnte und wurde. Sie verfolgen diese Frage anhand des Problems von Folter, Todesstrafe und Hinrichtung, von Selbsttötung und Vergewaltigung sowie anhand der Bändigung des Scheintods. Indem der Band diese Probleme miteinander in Beziehung setzt, zeigt er, inwiefern in der aufklärerischen Kritik an tradierten Tötungspraktiken neue (tödliche) Verfügbarkeiten des Körpers geschaffen wurden und inwieweit dies vor dem Hintergrund eines Wandels von Körperkonzepten gesehen werden muss.

  • ISBN: 978-3-86525-207-4
  • 152 Seiten
  • Broschur
  • Am 11.10.2005 erschienen
  • Deutsch
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