Arne Born

Literaturgeschichte der deutschen Einheit 1989–2000

Fremdheit zwischen Ost und West

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Wie hat die Literatur auf die deutsche Wiedervereinigung reagiert? Seit drei Jahrzehnten beschäftigen sich Leserinnen und Leser, Feuilleton und Literaturwissenschaft mit dieser Frage, ohne dass bisher eine systematische Antwort versucht worden wäre. Pünktlich zum bevorstehenden 30. Jahrestag des Mauerfalls liegt sie jetzt vor. Borns Pionierarbeit ist die erste literaturgeschichtliche Gesamtdarstellung der Wendeliteratur. Sie zeigt, dass die Auseinandersetzung mit der deutschen Einheit das zentrale Thema für die deutsche Literatur in den 1990er Jahren war. Und sie weist zudem als Mentalitätsgeschichte akribisch und detailliert nach, dass es die Fremdheit zwischen Ost und West ist, die die Wendeliteratur »im Innersten zusammenhält«. Die Arbeit bietet nicht nur Überblick und Orientierung, sondern schlägt gleichzeitig mit 74 Einzelanalysen einen Kanon vor.

»Borns Literaturgeschichte der deutschen Einheit ist ein Werk sui generis – ich kenne keine andere Darstellung eines kurzen literaturgeschichtlichen Abschnitts, in der ein so breites, generisch und qualitativ heterogenes Korpus mit dem Ziel ausgewertet wird, ein Prozessmodell der literarischen Entwicklung im fraglichen Zeitraum zu erkennen. Die Arbeit ist zudem geschliffen formuliert und dürfte über weite Strecken auch für eine nichtwissenschaftliche Leserschaft verständlich, informativ und anregend sein.« (Thomas Zabka)

Arne Born

Arne Born. Literatur- und Sozialwissenschaftler sowie Pädagoge. Studierte in der BRD (Hannover), der Hauptstadt der DDR und West-Berlin. Publikationen u.a. zu Wolf Biermann, Uwe Johnson, Franz Fühmann. Lebt in West-Berlin und arbeitet im Land Brandenburg.

  • ISBN: 978-3-86525-639-3
  • 656 Seiten
  • Hardcover
  • Am 18.03.2019 erschienen
  • Deutsch
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