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Andreas Riem

Was sollten die Regenten thun, um sich gegen Revolutionen zu sichern?

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Andreas Riem (1749–1814) gehörte zu den Aufklärern, die keine persönlichen Nachteile scheuten, um für ihre Vorstellungen einzutreten. Als reformierter Prediger kämpfte er gegen das Wöllnersche Religionsedikt und versuchte, bei der preußischen Regierung durch unverlangt eingesandte Denkschriften Einfluss auf die Finanz- und Außenpolitik zu nehmen. Wegen seiner selbstbewusst vorgetragenen öffentlichen Kritik ließ ihn Friedrich Wilhelm II. 1795 über Nacht außer Landes bringen.

In der hier nachgedruckten Schrift wandte sich Riem an alle deutschen Landesherren und hielt ihnen Friedrich den Großen als Vorbild entgegen. Er warnte die Monarchen vor einer drohenden Revolution, falls sie die von ihm detailliert aufgelisteten Reformen nicht durchführten. Frankreich hätte unter Friedrich II. von Preußen »nie an eine Revolution gedacht«.

Karl H.L. Welker, Jurist und Historiker, studierte u.a. in Frankfurt/M. und Freiburg/Br.. 1996 veröffentlichte er »Rechtsgeschichte als Rechtspolitik. Justus Möser als Jurist und Staatsmann«. 1999 erschien der von ihm herausgegebene Aufsatzband »Andreas Riem (1749–1814) – Ein Europäer aus der Pfalz«.

»eine Art Fürstenspiegel als negative Revolutionstheorie« (FAZ)

»Der Reiz des Büchleins besteht darin, daß es dem Leser einen frühen Vordenker des Rechtsstaates und des bürgerlichen Zeitalters vorstellt und näher bringt.«

Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte
  • ISBN: 978-3-93232-461-1
  • Mit einem Nachwort von Karl H.L. Welker
  • 128 Seiten
  • Broschur
  • Am 13.01.2000 erschienen
  • Deutsch
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