Julius Rodenberg
Hrsg. von Stefan Neuhaus

Tag und Nacht in London

Ein Skizzenbuch zur Weltausstellung

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London, größte Stadt und Zentrum des britischen Weltreiches, galt als die »Hauptstadt der Welt«. Es gibt zahlreiche Reiseberichte, aber nur wenige, die sich mit Rodenbergs vielseitigem und spannendem Streifzug von 1862 messen können. London ist das Sujet, doch geht es hier schon, auf das frühe 20. Jahrhundert vorausweisend, um die Auseinandersetzung mit der Großstadt, um das Bestehen des Individuums im Angesicht von Massenhaftigkeit und Beschleunigung. Rodenberg liefert weder ein düsteres noch ein kitschig-heiteres Bild, er erzählt distanziert und zugleich teilnehmend über eine Zeit, in der die Entwicklung der modernen Gesellschaft bereits in vollem Gange war – eine Entwicklung, über die wir heute noch genauso staunen wie unser Autor vor fast 150 Jahren.

Julius Rodenberg (1831–1914) war Schriftsteller und begründete 1874 die Deutsche Rundschau, die bedeutendste Zeitschrift des Kaiserreichs. Er war einer der wichtigsten Kulturschaffenden des 19. Jahrhunderts. Selbst dem (stark von der britischen Literatur beeinflussten) bürgerlichen Realismus verpflichtet, förderte er als Herausgeber Autoren wie Theodor Fontane, Conrad Ferdinand Meyer und Gottfried Keller.

Aus dem Inhalt: Die Straßen von London; Straßenlärm in London; Die Parks; Die Märkte von London; Was man in London ißt und trinkt; Ale und Porter; Die London Docks; London auf dem Papiere; Plaudereien im Parlamente; Die Polizei und die Diebe; Der Galgen von Horsemongerlane; London in Gaslicht und Mondenschein.

Stefan Neuhaus ist Professor am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck.

  • ISBN: 978-3-86525-302-6
  • Mit einem Nachwort von Stefan Neuhaus
  • 336 Seiten
  • Broschur
  • Am 29.06.2007 erschienen
  • Deutsch
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