Johann Jakob Engel
Hrsg. von Alexander Košenina

Die Apotheke,

eine komische Oper in zwey Aufzügen

€ 12,00 lieferbar
In den Warenkorb
Johann Jakob Engel (1741–1802) ist vor allem als »Philosoph für die Welt« und Theoretiker der Mimik und Schauspielkunst bekannt. Zu seinen frühesten Dramen gehört die komische Oper Die Apotheke (1772), die der Komponist Johann Gottlob Neefe noch während des Studiums in Leipzig vertonte. Die seltene Posse, die keine Aufnahme in die Gesamtausgabe von Engels Schriften fand, gilt als eines der ersten deutschen Singspiele. Engel, der später Anfangsgründe einer Theorie der Dichtungsarten (1783) publizierte, verfasst diese Posse als Experiment mit einer Gattung, die als »Gemälde eines Theils des menschlichen Lebens« dient. Der Plot ist stets einfach: »ein Dummer, der sich vexiren läßt, und ein Witziger, der den andern vexirt.« (Vorwort) Trotz dieser genretypischen Naivität lobte der Rezensent Eschenburg Genie, lebhafte Laune und Menschenkenntnis in dem Stück.

Alexander Košenina

Alexander Košenina, Prof. Dr., wechselte 2008 von einem germanistischen Lehrstuhl in Bristol an die Leibniz Universität Hannover. Er vertritt die deutsche Literatur des 17.–19. Jahrhunderts, beschäftigt sich u.a. mit medizinischen und juristischen Fallgeschichten seit der Frühen Neuzeit und interessiert sich für Wechselwirkungen zwischen Malerei und Literatur. Zahlreiche Bücher, Aufsätze, Feuilletons und Editionen zur Literatur des 17. bis 21. Jahrhunderts.

  • ISBN: 978-3-86525-316-3
  • Mit einem Nachwort von Alexander Košenina
  • 80 Seiten
  • Broschur
  • Am 04.12.2012 erschienen
  • Deutsch
Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Datenschutzhinweise
Verstanden