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Alexander von Ungern-Sternberg
Physiologie der Gesellschaft
 


Berghahn, Cord / Wiedemann, Conrad (Hg.)
Berlin 1800
 


Brandstetter, Gabriele / Eikels, Kai van / Schuh, Anne (Hg.)
DE/SYNCHRONISIEREN?
 


Engel, Johann Jakob
Der Philosoph für die Welt
 


Gindorf, Myriam / Lucks, Julian / Klein, Janina Sara / Chegwin, Hannah Yasmine (Hg.)
»Sich träumend über die Misere zu erheben«
 


Hiscott, William
Saul Ascher
Berliner Aufklärer
 


Hulek, Klaus / Hofheinz, Marco / Hoyningen-Huene, Paul / Pohlhausen, Robert
Wissensformen – Vier Versuche
 


Kästner, Abraham Gotthelf
Lehrgedichte
 


Kaminski, Nicola / Ruchatz, Jens
Journalliteratur – ein Avertissement
 


Li, Wenchao
Lautdenken mit L.
 


Li, Wenchao / Ruppelt, Georg
Leibniz-Kaleidoskop
 


Pfranger, Johann Georg
Der Mönch vom Libanon
 


Willand, Marcus (Hg.)
Non Fiktion - Faktualität und Fiktionalität
 

 

IN VORBEREITUNG



Eschenburg, Johann Joachim
Ueber W. Shakespeare

 

Heesen, Eva Catherina
Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge
als Generalgouverneur und Vizekönig von Hannover 1816–1837
 

Kraus, Joseph Martin
Tolon, ein Trauerspiel in drei Akten (1776)

 

Maenner, Abram
Findelkinder
Gedichte
 

Ortlieb, Cornelia und Tobias Fuchs (Hg.)
Schreibekunst und Buchmacherei
Zur Materialität desSchreibens und Publizierens um 1800
 

Pfranger,Johann Georg
Der Mönch vom Libanon
Ein Nachtrag zu Nathan der Weise (1782)
 

Ungern-Sternberg, Alexander von
Die Zerrissenen
Roman
 

Wischmeyer, Nadja
Der Mittellandkanal
Landschaft – kultivierte Landschaft – Kulturlandschaft
 


Kaminski, Nicola / Ruchatz, Jens

Journalliteratur – ein Avertissement

Pfennig-Magazin zur Journalliteratur, Heft 1


24 Seiten, zahlreiche farbige Abb., geheftet im Quartformat
ISBN 978–3–86525–571–6
Preis: 5,00 €

inkl. MwSt. zzgl. Versand
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  Journalliteratur – ein Avertissement

 

(erscheint im April 2017)

Als verstünde sich das von selbst, denken wir Literatur buchförmig und als Schrifttexte. Dabei kam seit Ende des 18. Jahrhunderts ein Großteil der im weiteren wie engeren Sinn literarischen Publikationen in Journalen auf den Markt: Zeitungen, Zeitschriften, literarischen Taschenbüchern und verwandten periodischen Printmedien. Nimmt man die Materialität journal-literarischer Textform sowie die medien-spezifische Distributionsweise ernst, so wird evident, daß die Rezipient/inn/en des 19. Jahrhunderts, selbst wenn der Wortlaut von Schriftbeiträgen oder die visuelle Form von Abbildungen identisch sind, ganz anderes gelesen haben als wir in unseren modernen buchförmigen Neuausgaben. Denn der journalliterarische Text erscheint im medialen Verbund anderer Schrift- und Bildtexte, er präsentiert sich nicht als geschlossenes Kunstwerk, sondern prinzipiell auf Fortsetzung angelegt, womöglich in Lieferungen gebrochen.

Dieses literatur-, medien- und kunstgeschichtliche Forschungsdesiderat im Wortsinn sichtbar zu machen, um von da aus Fragen aufzufächern und ein material-philologisches Erschließungsangebot zu skizzieren, unternimmt das erste Heft des »Pfennig-Magazins zur Journalliteratur«. Flankierend zur buchförmigen Reihe »Journalliteratur«, in der die DFG-Forschergruppe »Journalliteratur: Formatbedingungen, visuelles Design, Rezeptionskulturen« ihre Ergebnisse vorlegen wird, stellen die Hefte des »Pfennig-Magazins« im Format von Brockhaus’ »Pfennig-Magazin der Gesellschaft zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse« (zuerst 1833) Projektideen, Fallstudien und thematisch affine kleinere Publikationen vor.

 
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