Diese Festschrift würdigt den togolesischen Germanisten Serge A. Glitho (1949–2022), der als Professor an der Université de Lomé und als prägende Stimme der Germanistik in Subsahara-Afrika wirkte. Glithos wissenschaftliches Denken war vom Dialog afrikanischer und deutscher Perspektiven geprägt und widmete sich unter anderem dem Verhältnis von Literatur und Recht sowie neuen afrikanischen Zugängen zur Weimarer Klassik. Die Beiträge ehemaliger Kolleginnen, Kollegen und Studierender spiegeln die wissenschaftlichen Impulse seines Wirkens und führen zentrale Fragestellungen der internationalen Germanistik weiter. Zugleich erinnert der Band an einen herausragenden Wissenschaftler und engagierten Brückenbauer zwischen afrikanischer und deutscher Germanistik.
Mit Beiträgen von Simplice Agossavi, Akila Ahouli, Kuassi Amétowoyona Akakpo, Assion Ayikoué, Jean-Claude Bationo,
Boaméan Douti, Karin Dunse, Rogatien Akuètè Govor (†), Ernest W.B. Hess-Lüttich, Michael Hofmann, Constant Kpao Sarè, Walter Moser, Pierre Kadi Sossou, Messan Tossa, Damgale Waldja, Mensah Wekenon Tokponto, Dotsé Yigbe