Es ist viel Licht in diesen Gedichten. Federn sind sie. Und Nüsse. Ein Haus und ein Garten in einem Dorf am Moor, das ist der Schreibraum. Es geht ein Wind. Und das ganz gewöhnliche Leben findet statt. Es findet Beachtung. Nichts ist zu gering und nichts zu groß. Alles wird zur Fährte für den offenen, wahrnehmenden Blick. Mit beiläufiger Leichtigkeit schöpft Mathias Jeschke in diesem Band aus zwei Quellen, dem japanischen Haiku und dem amerikanischen Erzählgedicht. Und er lehrt uns das Glück des Staunens. Bodennah sind seine Gedichte. Übungen in Gelassenheit unter dem weiten Himmel.
Mathias Jeschke
Mathias Jeschke, geboren 1963 in Lüneburg und aufgewachsen in der Lüneburger Heide, hat nach dem Studium der Theologie bis 2025 als Verlagslektor in Stuttgart gearbeitet. Seither lebt er in Nienwohld, Schleswig-Holstein. Er veröffentlicht Lyrik sowie Literatur für Kinder und übersetzt aus dem Englischen.