»Ich hatte ein kleines Büro für mich allein und sehr wenig Kontakt zu meinen Arbeitskollegen. Trotzdem entging mir nicht, dass die Belegschaft häufig ausgewechselt wurde. Die Neuen übernahmen stets die Namen ihrer Vorgänger und taten, als habe sich gar nichts verändert. Ich kannte das Phänomen aus meiner Kindheit. Meine Eltern sowie Verwandte und Bekannte waren oft durch Fremde ersetzt worden.«
Neue phantastische Prosa vom Großmeister der literarischen Groteske
»Eugen Egner ist der führende Kopf unter jenen Autoren, die sich dem Grotesk-Bizarren, Verrückten und ›Abgefahrenen‹ verschrieben haben ... Es gibt keinen anderen mir bekannten Autor, in dem sich der Wahnwitz so geballt und doch so abwechslungsreich findet wie bei Egner, dessen Bücher ein intellektuelles Vergnügen für alle sind, die die Komik des Absurden genießen können.« Franz Rottensteiner in Quarber Merkur (Nr. 123, 2022)