Norbert Schmitz

Moritz Abraham Stern (1807–1894)

Der erste jüdische Ordinarius an einer deutschen Universität und sein populärastronomisches Werk

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»Auch habe ich das Bewusstseyn, einen Theil dessen, was ich zur Aufgabe meines Lebens gemacht habe, nemlich etwas zur Ehre unseres Volkes beizutragen, erreicht zu haben […].«
Bereits 1834 formulierte der Mathematiker Moritz Abraham Stern (1807–1894) das Anliegen, mit seiner akademischen Karriere nicht nur eigene Ambitionen zu verwirklichen, sondern auch zur Emanzipation der Juden beizutragen. Der Sohn eines Frankfurter Schutzjuden studierte Mathematik in Göttingen und bestand dort 1829 bei Gauß die Doktorprüfung mit Auszeichnung. Da Stern den taktisch-opportunistischen Gang zum Taufbecken ablehnte, sollten bis zu seiner Berufung zum ordentlichen Professor – als erster Jude in Deutschland – jedoch noch dreißig Jahre vergehen.
Diese wissenschaftsbiographische Studie konzentriert sich auf Sterns Beiträge zu den innerjüdischen Diskussionen seiner Zeit und auf seine Publikationen zur Populärastronomie.

  • ISBN: 978-3-86525-031-5
  • 160 Seiten
  • Broschur
  • Am 12.12.2005 erschienen
  • Deutsch
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