Johann Christian Kestner
Hrsg. von Alfred Schröcker

»Reise auf den Harz«

Tagebuch 24. Dezember 1763 bis 3. Januar 1764

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Johann Christian Kestner (1741–1800), ab 1773 verheiratet mit Charlotte Buff, ist im Zusammenhang mit Goethes Leiden des jungen Werthers (1774) und infolge als langjähriger Korrespondent Goethes bekannt geworden. Dass er selbst große sprachliche Fähigkeiten hatte, geht gewöhnlich unter.

Der Göttinger Jurastudent Kestner unternimmt vom 24. Dezember 1763 bis zum 3. Januar 1764 zusammen mit sechs weiteren Studenten eine »Reise auf den Harz«, genauer nach Clausthal, ins Herz der europaweit bekannten Montanregion Oberharz. Der im Beobachten und Schreiben sehr geübte Zweiundzwanzigjährige verfasst ein sehr beachtenswertes Tagebuch über die Führung durch die Bergwerks- und Verhüttungsanlagen von Clausthal und Zellerfeld sowie über die Befahrung der für Fachleute und Touristen damals höchst interessanten Grube Dorothea. Kestner liefert uns ein bislang in solcher Form einmaliges, sachlich sehr präzises und gehaltvolles Protokoll einer neuntägigen Führung in einer Montanregion, die im 18. Jahrhundert eine der wichtigsten in Europa darstellt.

Im reich ausgestatteten Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld sind die Anlagen des 18. Jahrhunderts im Original erhalten, sie vermitteln anschaulich, was Kestner in seinem Tagebuch beschreibt. Das Tagebuch kann den Museumsbesuch vorbereiten, aber auch später die Erinnerung daran wach halten.

  • ISBN: 978-3-86525-336-1
  • Mit einem Nachwort von Alfred Schröcker
  • 18 Abb.
  • 72 Seiten
  • Broschur
  • Am 19.08.2013 erschienen
  • Deutsch
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