Russische Reise

Francesco Algarotti
Hrsg. von Hans W. Schumacher
Übersetzer: Hans W. Schumacher

Russische Reise

€ 18,00 nicht lieferbar
Derzeit vergriffen - Der Schriftsteller Francesco Algarotti (Venedig 1712 – Pisa 1764) war in der Mitte des 18. Jahrhunderts berühmt in Europa und Deutschland, war er doch ein Freund Friedrichs des Großen, sein Kammerherr und Berater in künstlerischen Dingen, von ihm in den Grafenstand erhoben, Konvive der Tafelrunde von Sanssouci, Mitglied der Berliner Akademie, der Royal Society von London und anderer gelehrter Institutionen. Er war überdies mit Voltaire, Maupertuis, Emilie de Châtelet, d’Argens, mit Lord Hervey, der Dichterin Mary Montagu und dem russischen Autor Antioch Kantemir befreundet. Im 19. Jahrhundert war es mit seinem Ruhm vorbei. Sein Werk und sein Name wurden vergessen, sowohl in Deutschland als auch in seinem Heimatland.


Der vorliegende, zum ersten Mal ins Deutsche übersetzte Band Russische Reise (Viaggi di Russia), stammt aus dem Jahr 1764. Die Grundlage des Textes stellte das Tagebuch dar, das Algarotti 1739 während einer Reise nach St. Petersburg und eines sechswöchigen Aufenthalts in der damaligen Hauptstadt Rußlands schrieb. 1759/60 überarbeitete er das Journal und formte es in eine Sequenz von Briefen an seinen Freund Lord Hervey und den italienischen Schriftsteller Scipione Maffei um. Das Buch berichtet über Rußland während und nach der Herrschaft Peters des Großen, und es vermittelt vor allem Fakten, die für die damalige Zeit interessant waren und teilweise noch sind, behandeln sie doch Regionen, die zum Teil auch heute wieder politische Problemzonen darstellen, wie den Kaukasus, die Krim, das Schwarze und das Kaspische Meer, Persien, die Türkei, den Balkan. Ausführlich wird der damals zu Ende gehende Türkenkrieg 1735–39 geschildert, den Rußland führte, um Zugang zum Schwarzen Meer zu gewinnen. Algarotti beschreibt aber auch seine Eindrücke von Sachsen und Preußen, Ländern, die er nach seiner Petersburger Reise besuchte, und geht auf seine Begegnung mit Kronprinz Friedrich von Preußen ein, der ihn nach seiner Thronbesteigung 1740 sofort zu sich rief und in sein Gefolge aufnahm.

Francesco Algarotti

Der Schriftsteller Francesco Algarotti (Venedig 1712 – Pisa 1764) war in der Mitte des 18. Jahrhunderts berühmt in Europa und Deutschland, war er doch ein Freund Friedrichs des Großen, sein Kammerherr und Berater in künstlerischen Dingen, von ihm in den Grafenstand erhoben, Konvive der Tafelrunde von Sanssouci, Mitglied der Berliner Akademie, der Royal Society von London und anderer gelehrter Institutionen. Er war überdies mit Voltaire, Maupertuis, Emilie de Châtelet, d’Argens, mit Lord Hervey, der Dichterin Mary Montagu und dem russischen Autor Antioch Kantemir befreundet. Im 19. Jahrhundert war es mit seinem Ruhm vorbei. Sein Werk und sein Name wurden vergessen, sowohl in Deutschland als auch in seinem Heimatland.

  • ISBN: 978-3-86525-168-8
  • Übersetzt und kommentiert von Hans W. Schumacher
  • 160 Seiten
  • Broschur
  • Am 05.11.2010 erschienen
  • Deutsch
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